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Feuchtigkeitscremes ohne Fett und ohne Öl

 Daily Beauty Team      13.08.2018      Feuchtigkeitscremes

Feuchtigkeitscreme ohne fett

Der Fettgehalt einer Feuchtigkeitscreme entscheidet in hohem Maße darüber, ob die Creme für Deinen individuellen Hauttyp geeignet ist oder nicht. Denn: Während trockene und sehr trockene Haut einen erhöhten Bedarf an Fetten und Ölen hat, sollte fettige und zu Unreinheiten neigende Haut vorzugsweise mit einer Feuchtigkeitscreme ohne Fette und Öle gepflegt werden.

In folgendem Ratgeber erklären wir Dir, wann Du mit einer möglichst fettarmen Hautcreme die richtige Wahl triffst und wodurch sich diese Produkte konkret auszeichnen. Außerdem zeigen wir Dir gute Alternativen und Ergänzungen zur klassischen Feuchtigkeitscreme auf und geben Dir viele wertvolle Tipps rund um das Thema Hautpflege mit an die Hand.

Was ist eine Gesichtscreme ohne Öl?

fettfreie feuchtigkeitscreme

Grundsätzlich gilt: Eine Gesichtscreme, die vollständig fett- und ölfrei ist, gibt es nicht! Allerdings findest Du im Handel viele gute Produkte, die nur sehr wenig Fett enthalten und daher auch für fettige und zu Unreinheiten neigende Haut geeignet sind. Wenn Du eine vollkommen fettfreie Alternative zur Creme suchst, greifst Du am besten zu einem Serum oder zu einem Gel. Seren und Gele zeichnen sich durch eine hohe Wirkstoffkombination sowie durch eine leichte Textur aus. Sie lassen sich gut verteilen und ziehen schnell in die Haut ein, sodass sie hervorragend für die schnelle Pflege zwischendurch geeignet sind - beispielsweise der empfindlichen Augenpartie. Auch ein Fluid weist in der Regel nur einen sehr geringen Fettanteil auf. Ganz auf Fette und Öle verzichten musst Du aber nicht - im Gegenteil: Sofern die Creme für Deine Haut nicht zu reichhaltig ist, können sich pflanzliche Fette und Öle positiv auf den Zustand Deiner Haut auswirken. Sie machen die Haut geschmeidig, stärken die natürliche Hautbarriere (den Hydrolipidmantel) und sorgen dafür, dass Feuchtigkeit nicht mehr so schnell verlorengeht.

Wer braucht eine fettfreie Hautcreme?

In einigen Fällen kann eine reichhaltige Creme - also eine Creme mit einem hohen Fettanteil - das Hautbild verschlechtern. Dies gilt beispielsweise für unreine Haut, Aknehaut, fettige Haut und manchmal auch für Mischhaut. Mehr zu diesem Thema kannst Du hier nachlesen.
feuchtigkeitscremes bei unreiner haut

Bei unreiner Haut

Weist die Haut beständig einen leichten Glanz auf und entwickelt sie überdurchschnittlich häufig Pickel und Mitesser, handelt es sich um unreine Haut. Die Talgdrüsenaktivität ist gestört, denn die Talgdrüsen produzieren mehr Fett als eigentlich notwendig wäre. Wenn Du nun zu einer stark fetthaltigen Creme greifst, wird Deine Haut zusätzlich überfettet und das Risiko für Unreinheiten steigt weiter an. Greife bei unreiner Haut also entweder zu einer sehr leichten Feuchtigkeitscreme oder alternativ zu einem Serum, Gel oder Fluid.

fettfreie feuchtigkeitscreme bei akne

Bei Akne

Was für unreine Haut gilt, gilt auch Aknehaut: Die Haut benötigt kein zusätzliches Fett, da sie bereits selbst zu viel davon produziert. Du solltest ihr lediglich Feuchtigkeit zuführen - wahlweise mithilfe einer leichten Feuchtigkeitscreme oder mit einem Gel, Serum oder Fluid. Im Idealfall enthält das Produkt Deiner Wahl antibakterielle und beruhigende Wirkstoffe, damit sich Dein Hautbild Schritt für Schritt verbessert.

feuchtigkeitscreme bei fettiger haut

Bei fettiger Haut

Fettige Haut ist die Hauptursache für Unreinheiten wie Pickel und Mitesser. Die Talgdrüsenaktivität ist gestört - beispielsweise durch hormonelle Schwankungen, Medikamente oder auch Stress. Achte darauf, dass Deine Gesichtspflegeprodukte nur wenig oder gar kein Fett enthalten. Die Gesichtscreme sollte mit dem Hinweis "für fettige Haut" gekennzeichnet sein - alternativ machst Du jedoch auch mit einem feuchtigkeitsspendenden Fluid oder mit einem vollkommen fettfreien Serum nichts falsch.

creme ohne fett bei mischhaut

Bei Mischhaut

Deine Stirn, die Nase und das Kinn glänzen und neigen zu Unreinheiten, während Deine Wangen eher trocken sind? Dann hast Du höchstwahrscheinlich Mischhaut. Hier benötigt die sogenannte T-Zone nur wenig Fett, während die Pflegeprodukte für die äußeren Gesichtspartien ruhig etwas reichhaltiger sein dürfen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine leichte Feuchtigkeitscreme für das gesamte Gesicht zu benutzen und trockene Hautpartien bei Bedarf zusätzlich mit einem Serum zu pflegen.

100% Fettfrei: Das Gesichtsserum

serum fettfrei

Wie bereits erwähnt, stellt ein Serum die einzige Möglichkeit dar, das Gesicht gänzlich ohne Fett zu pflegen. Wenn Du sehr fettige Haut hast und nicht riskieren möchtest, dass sich Dein Hautzustand weiter verschlechtert, triffst Du mit einem Gesichtsserum also die richtige Wahl. Ein Serum weist eine flüssige, sehr leichte Textur auf. Es lässt sich gut verteilen und zieht innerhalb kürzester Zeit vollständig ein. Darüber hinaus sind die meisten Seren hochkonzentriert, das heißt sie sind reich an wertvollen Inhaltsstoffen wie beispielsweise Hyaluronsäure, Aloe Vera, Urea oder Glycerin. Diese Wirkstoffe werden auch als Hydratisierer bezeichnet, denn sie versorgen die Haut intensiv mit Feuchtigkeit - und das ist auch bei fettiger und unreiner Haut ausgesprochen wichtig, um den Hydrolipidmantel zu stärken! Lege beim Kauf eines Serums jedoch unbedingt Wert auf Qualität. Sehr günstige Produkte enthalten meist nur eine geringe Wirkstoffmenge. Hochwertige, hochkonzentrierte Seren sind zwar teurer, dafür kannst Du hier von bestmöglichen Ergebnissen profitieren.

Der Nachteil von fetthaltigen Gesichtscremes

nachteil fetthaltige cremes

Die Haut ist mit einem hauchdünnen Film aus Fett und Feuchtigkeit überzogen - dem sogenannten Hydrolipidmantel, häufig auch als Säureschutzmantel bezeichnet. Produziert die Haut zu viel Fett in Form von Talg (etwa aufgrund hormoneller Schwankungen), gerät der Hydrolipidmantel aus dem Gleichgewicht. Die Haut beginnt zu glänzen, die Poren verstopfen und es bilden sich immer wieder Mitesser und Pickel. Fettige Haut ist daher in der Regel mit unreiner Haut gleichzusetzen. Greifst Du nun zu einer Creme, die die Haut zusätzlich mit Fett versorgt, wird diese Problematik natürlich noch weiter verstärkt und der Hautzustand verschlechtert sich zusehends. Nur dann, wenn Du Pflegeprodukte verwendest, die möglichst fettarm sind, kannst Du den Hydrolipidmantel wieder in Balance bringen und Deinen Hautzustand langfristig normalisieren. Im Idealfall enthält das Produkt Deiner Wahl Inhaltsstoffe, die zusätzlich antibakteriell wirken und die gestresste Haut beruhigen.

Die Vorteile von Fetten und Ölen in Cremes

Während fett- und ölhaltige Cremes für fettige und unreine Haut eher kontraproduktiv sind, können andere Hauttypen von einem gewissen Fettanteil profitieren. Vor allem dann, wenn Du trockene Haut hast, die stellenweise schuppt oder gar rissig wird, triffst Du mit einer reichhaltigen Creme die richtige Wahl. Die Öle und Fette überziehen die Haut mit einem schützenden Film, der sie vor Austrocknung bewahrt und für ein angenehmes, geschmeidiges Hautgefühl sorgt. Personen mit trockener Haut können von Hautcremes, die Fette und Öle enthalten, also ebenso profitieren wie all jene, deren Haut besonders empfindlich ist.

Diese Inhaltsstoffe sollte deine fettfreie Feuchtigkeitscreme enthalten

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Bei der Auswahl Deiner fettfreien Feuchtigkeitscreme solltest Du vor allem darauf achten, dass diese mit dem Hinweis "nicht-komedogen" gekennzeichnet ist - nur dann kannst Du sicher sein, dass die Entstehung von Mitessern nicht zusätzlich gefördert wird. Im Handel findest Du viele Produkte, die speziell für die Pflege fettiger und unreiner Haut konzipiert wurden. Diese enthalten oftmals beruhigende Wirkstoffe wie zum Beispiel Kamillenextrakt, welches auch für seine entzündungshemmende Wirkung geschätzt wird. Ebenfalls empfehlenswert sind Cremes mit den Wirkstoffen Salicylsäure und Benzoylperoxid, die in der Lage sind, eine übermäßige Talgproduktion zu stoppen und den Talgabfluss zu verbessern. Da auch fettige Haut stets mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden muss, sollte das Produkt Deiner Wahl zudem Hydratisierer wie beispielsweise Aloe Vera, Urea oder Glycerin enthalten.

Auch die Gesichtsreinigung sollte keine Öle enthalten

fettfreie gesichtsreinigungen

Deine tägliche Pflegeroutine sollte mit der Reinigung Deiner Gesichtshaut beginnen. So gewährleistest Du, dass überschüssiger Talg abgetragen wird und Deine Haut wieder atmen kann. Wenn Du fettige und/oder unreine Haut hast, verwendest Du hierfür Produkte, die ebenfalls keine oder wenig Öle und Fette enthalten. Ideal sind pH-neutrale Waschgele, die Deine Haut schonend reinigen, ohne sie auszutrocknen. Auf aggressive Reinigungsprodukte solltest Du hingegen verzichten, denn sie regen die Haut lediglich dazu an, noch mehr Talg zu produzieren - und genau das möchtest Du ja vermeiden. Nach der Reinigung kannst Du entweder ein Tonic anwenden oder direkt Deine fettfreie Feuchtigkeitscreme beziehungsweise Dein Serum oder Gel auftragen. Ein- bis zweimal pro Woche empfiehlt sich zudem ein sanftes Peeling, um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen. Am besten greifst Du zu einem Peeling, welches natürliche Schleifkörperchen, Enzyme und Säuren enthält. Übrigens: Auch regelmäßige Saunabesuche und Dampfbäder haben sich bei der Bekämpfung unreiner Haut bewährt. Gleiches gilt für regelmäßige Heilerdemasken.

Fazit

Feuchtigkeitscremes ohne Fette und Öle sind nicht für jeden Hauttyp geeignet - für andere sind sie jedoch ein Muss! Dies gilt vor allem für fettige und unreine Haut, die sowieso schon einen zu hohen Fettanteil aufweist. Um den natürlichen Hydrolipidmantel wieder ins Gleichgewicht zu bringen, solltest Du zu einer Creme greifen, die nur sehr wenig Fette und Öle enthält. Alternativ kannst Du auch ein vollkommen fettfreies Serum oder ein Gel verwenden, um Deine Haut optimal mit wertvoller Feuchtigkeit zu versorgen, ohne sie zu überfetten. In jedem Fall gilt: Nur dann, wenn Du Deine Haut und ihre Bedürfnisse gut kennst, kannst Du Produkte auswählen, die sie zart und geschmeidig pflegen und dafür sorgen, dass Du Dich rundherum wohlfühlst.
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