So findest Du die beste Nachtcreme für Deinen individuellen Hauttyp

 Daily Beauty Team      24.09.2018      Gesichtscremes

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Eine Nachtcreme wird vor dem Zubettgehen aufgetragen, damit Deine Haut auch während des Schlafes optimal mit Feuchtigkeit und wichtigen Pflegestoffen versorgt wird. Ganz nebenbei wird so die natürliche Regeneration Deiner Haut unterstützt, sodass Du Dich am nächsten Morgen über einen frischen, jugendlichen Teint freuen kannst!

In diesem Artikel informieren wir Dich umfassend über das Thema Nachtcremes. Du erfährst, woran Du eine gute Nachtcreme erkennst und welche Wirkung Du mit der Hautcreme im Idealfall erzielen kannst. Außerdem erhältst Du einen nützlichen Überblick über die wichtigsten Inhaltsstoffe von Nachtcremes, der Dir die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Produkt erleichtern soll.

Die Wirkung von einer wirklich guten Nachtcreme

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Wie Du vielleicht weißt, laufen die Regenerationsprozesse in der Haut nachts auf Hochtouren. Die Haut erholt sich von den Strapazen des Alltags (Stress, Temperaturschwankungen, UV-Strahlung) und repariert selbstständig kleine Schäden an den Zellen. Diesen Vorgang kannst Du mithilfe einer hochwertigen Nachtcreme effektiv unterstützen. Die Haut wird optimal hydratisiert und mit wertvollen Pflanzenfetten versorgt. Diese bilden einen Schutzfilm auf der Haut, machen sie geschmeidig und wirken beruhigend.

Nachtcremes sind daher fast immer reichhaltiger als Tagescremes, das heißt sie enthalten mehr Fette und Öle. Eine Nachtcreme fördert jedoch nicht nur die nächtliche Regeneration Deiner Haut, sie kann außerdem verhindern, dass Du am nächsten Morgen mit Augenringen oder geschwollenen Augen aufwachst. Da sie intensiv Feuchtigkeit spendet, trocknen die Zellen nicht aus und das Risiko für dunkle Augenringe und Schwellungen wird deutlich reduziert. Somit kann sie auch als Augenpflege fungieren. Auch leichte Trockenheitsfältchen können durch eine gute Nachtcreme gemindert werden - bei tiefen Mimikfalten stößt jedoch selbst die beste Creme schnell an ihre Grenzen.

Gute Nachtcreme: Inhaltsstoffe und deren Funktionen

Bestimmte Substanzen haben sich als Inhaltsstoffe für Nachtcremes bewährt. Welche das sind und wie sie wirken, kannst Du hier nachlesen.
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Hyaluronsäure und andere Hydratisierer

Hydratisierer sind feuchtigkeitsbindende Substanzen, die dafür sorgen, dass der Feuchtigkeitshaushalt Deiner Haut im Gleichgewicht bleibt. Zu den bekanntesten Hydratisierern zählen beispielsweise: Hyaluronsäure, Glycerin, Urea und Aloe Vera. Im Idealfall enthält eine Nachtcreme eine Kombination aus Inhaltsstoffen, die Feuchtigkeit in tieferen Hautschichten binden und die Haut zugleich mit einem schützenden Film überziehen, der einem erneuten Wasserverlust entgegenwirkt. Dies gelingt beispielsweise durch eine Falten Creme, die sowohl niedermolekulare als auch hochmolekulare Hyaluronsäure enthält.

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Pflanzliche Öle und Fette

Pflanzliche Fette und Öle machen Deine Haut in erster Linie weich und geschmeidig. Darüber hinaus können sie die Barriereschicht der Haut stärken, das Feuchtigkeitsbindevermögen der Haut verbessern und sogar beruhigend, entzündungshemmend, regenerierend, antioxidativ oder antimikrobiell wirken. Vor allem trockene Haut und reife Haut, die zu Falten neigt, profitiert von pflanzlichen Ölen. Zu den beliebtesten zählen unter anderem Jojobaöl, Sheabutter, Avocadoöl und Olivenöl. Folglich sollten pflanzliche Öle und Fette in einer Nachtcreme nicht fehlen.

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Typische Nachtcreme Inhaltsstoffe

Neben Hydratisierern und pflanzlichen Fetten enthalten viele Nachtcremes auch Vitamine, die - äußerlich auf die Haut aufgetragen - über eine nachweisbare kosmetische Wirkung verfügen. Dazu gehören beispielsweise das entzündungshemmende, wundheilungsfördernde und feuchtigkeitsbindende Panthenol (Provitamin B5) sowie das Vitamin C, das den Kollagenabbau in der Haut hemmen und Heilungsprozesse im Bindegewebe unterstützen kann. Auch die Welt der Pflanzenextrakte, die in einer Hautcreme verwendet werden, ist sehr vielfältig: Kamillenextrakt wirkt beruhigend, Traubenkernextrakt fungiert als Antioxidans und Aloe-Vera-Extrakt bindet Feuchtigkeit in der Haut.

Abstimmung der Pflege auf den eigenen Hauttyp

Bei der Wahl eines Pflegeprodukts ist nichts so wichtig wie Dein individueller Hauttyp - so auch beim Kauf einer Nachtcreme. Die Zusammensetzung der Creme sollte also optimal auf die Bedürfnisse Deiner Haut abgestimmt sein, damit Du optimale Ergebnisse erzielen kannst.
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Nachtcreme für reife Haut

Die Haut produziert mit zunehmendem Alter immer weniger Talg, sie wird also trockener, und Trockenheit fördert die Entstehung von Falten. Eine Nachtcreme für reife Haut sollte jedoch nicht nur Feuchtigkeit spenden, sondern zugleich über ausreichend Fette und Öle verfügen. Die Fette in der Nachtpflege legen sich als hauchdünner Schutzfilm auf die Haut und verhindern, dass Feuchtigkeit verloren geht. Mithilfe einer reichhaltigen Nachtcreme wird reife Haut also optimal gepflegt - zusätzlich ist es jedoch ratsam, die Haut hin und wieder mit einem hochkonzentrierten Serum zu versorgen oder ein- bis zweimal wöchentlich eine Feuchtigkeitsmaske anzuwenden.

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Nachtcreme für Mischhaut

Mischhaut ist in der T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) fettig und in den äußeren Gesichtspartien eher trocken. Die Pflege von Mischhaut kann sehr anspruchsvoll sein, je nachdem, wie stark die Unterschiede zwischen den Zonen ausgeprägt sind. In der Regel triffst Du mit Pflegeprodukten wie einer Tagescreme und einer Nachtcreme, die speziell für Mischhaut konzipiert wurden, die richtige Wahl. Ist Deine T-Zone sehr fettig und neigt sie zu Unreinheiten, solltest Du für Dein Gesicht jedoch zwei Produkte verwenden: eine leichte Wasser-in-Öl-Emulsion für die T-Zone und eine etwas reichhaltigere Öl-in-Wasser-Emulsion für die Wangen.

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Nachtcreme für unreine Haut

Unreine Haut ist meist mit fettiger Haut identisch. Das heißt: Die Talgproduktion ist stark erhöht, sodass die Haut fast beständig mit einem glänzenden Fettfilm überzogen ist. Die Nachtcreme sollte in diesem Fall sehr leicht sein, also wenig oder gar keine Fette und Öle enthalten. Gegen Hydratisierer ist hingegen nichts einzuwenden - im Gegenteil, denn auch fettige Haut muss mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden. Am besten greifst Du zu einem Pflegeprodukt, welches Deine Haut beruhigt und die Aktivität der Talgdrüsen normalisiert. Auf austrocknende Substanzen in Deiner Nachtpflege solltest Du jedoch verzichten, denn diese würden die Talgproduktion nur weiter ankurbeln.

Nachtcreme für Männer

Grundsätzlich gilt, dass Männerhaut dicker und grobporiger ist als Frauenhaut. Sie ist auch unempfindlicher und manchmal auch schlechter durchblutet. Dafür ist der Hautmantel aus Fett und Feuchtigkeit bei den meisten Männern stabiler - dennoch benötigt auch Männerhaut mit zunehmendem Alter eine etwas reichhaltigere Hautcreme. Wie bei Frauen so gilt jedoch auch hier, dass die Nachtcreme zum eigenen Hauttyp passen muss. Zusätzlich zur Pflege mit Tagescreme und Nachtcremes empfiehlt sich die Pflege mit feuchtigkeitsspendenden Seren und leichten Fluids.

Qualitätsmerkmale und Kauftipps

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Die Anwendung einer Nachtcreme ist nur dann sinnvoll, wenn der Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Gesichtscreme optimal zur Haut passt. Auch die übrige Zusammensetzung muss individuell auf die Bedürfnisse der Haut abgestimmt sein. Da Nachtpflege Produkte meist eine höhere Wirkstoffkombination aufweisen, sind sie fast immer teurer als eine Tagespflege. Dennoch solltest Du auf Billigprodukte verzichten, denn gute Inhaltsstoffe wie beispielsweise Hyaluronsäure sind teuer und ihr Geld auch tatsächlich wert. Achte beim Kauf der Gesichtspflege nicht nur auf die Liste der Inhaltsstoffe, sondern auch auf den Hersteller. Findest Du alle relevanten Informationen auf der Verpackung - also auch eine Adresse, an die Du Dich mit Deinen Fragen wenden kannst? Grundsätzlich solltest Du Herstellern aus der Europäischen Union den Vorzug geben. Denn: Die EU-Richtlinien in Bezug auf die Herstellung und den Vertrieb von Kosmetik sind sehr streng, sodass Du in jedem Fall ein hygienisch einwandfreies Produkt erhältst.

Die Nachtpflege Routine für eine schöne Haut

Eine gut durchdachte Nachtpflege Routine kann Dein Hautbild nachhaltig verbessern und der Entstehung von Falten effektiv vorbeugen. Worauf es bei der Reinigung und anschließenden Pflege Deiner Haut konkret ankommt, verraten wir Dir nachfolgend.
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Das Gesicht richtig reinigen

Welches Reinigungsprodukt für Deine Haut am besten geeignet ist, hängt von Deinem persönlichen Hautzustand ab. Mit einer pH-neutralen Waschlotion oder mit einem Reinigungsschaum oder Reinigungsgel machst Du aber fast immer alles richtig. Trockene Haut wird mit einem rückfettenden Produkt optimal gepflegt, wohingegen ein Reinigungsprodukt für fettige Haut keinesfalls rückfettend sein darf. In jedem Fall gilt: Reinige Deine Haut zweimal täglich -  auch vor Verwendung Deiner Nachtcreme - , um Schmutzpartikel, Talg und abgestorbene Hautzellen schonend, aber dennoch gründlich zu entfernen.

2

Gegebenenfalls Serum auftragen

Nach der Reinigung kannst Du entweder sofort Deine Nachtcreme auftragen oder zuerst ein Gesichtsserum anwenden. Ein Serum bietet den Vorteil, dass es hochkonzentriert ist und die Haut innerhalb kürzester Zeit mit viel Feuchtigkeit versorgt. Viele Seren enthalten zusätzliche Pflegestoffe mit unterschiedlichen Funktionen, damit Deine Haut genau das bekommt, was sie benötigt. Ein Hautserum ist sehr leicht und zieht schnell ein, sodass Du sofort mit dem nächsten Schritt Deiner Pflegeroutine weitermachen kannst.

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Nachtcreme auftragen

Sobald das Serum vollständig eingezogen ist, kannst Du die Nachtcreme auftragen. Verteile eine ausreichende Menge gleichmäßig in Deinem Gesicht und massiere die Hautpflege für die Nacht sanft mit den Fingern ein. Dabei die Bereiche hinter den Ohren, an den Nasenflügeln und unter den Augen nicht vergessen! Wie bereits erwähnt, ist eine Nachtpflege meist etwas reichhaltiger. Sie zieht also nicht vollständig ein, sondern überzieht Deine Haut mit einem dünnen Film aus Fett und Feuchtigkeit.

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Hautbild beobachten und Pflege anpassen

Es ist ratsam, die eigene Haut sorgfältig zu beobachten, um die Pflegeprodukte bei Bedarf anpassen zu können. Wenn Deine Haut zunehmend glänzt und immer häufiger Pickel und Mitesser ausbildet, solltest Du zu einem leichteren Produkt als einer Nachtcreme wechseln. Trocknet Deine Haut aus, juckt und spannt sie, benötigst Du hingegen eine reichhaltigere Hautreme. Wichtig: Wenn Du ein neues Produkt testest, wende es mindestens vier Wochen lang konsequent an, damit sich Deine Haut daran gewöhnen kann.

Für trockene und reife Haut: Tagescreme und Nachtcreme kombinieren

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Die Kombination aus Tages- und Nachtcreme gewährleistet, dass die Haut jederzeit optimal mit Feuchtigkeit versorgt wird. Diese Vorgehensweise eignet sich daher besonders gut für trockene Haut sowie für reife Haut, die zu Falten neigt. Die Tagescreme spendet den Tag hindurch Feuchtigkeit, während die Nachtcreme die Haut mithilfe von Fetten vor dem Austrocknen schützt und die nächtliche Regeneration fördert. Du kannst jedoch noch mehr tun, um den Feuchtigkeitsgehalt Deiner Haut nachhaltig zu erhöhen. Die Augenpartie ist besonders dünn und neigt zum Austrocknen. Hier kannst Du beispielsweise als Augenpflege ein Serum oder einen Booster anwenden, um die Haut zu hydratisieren und Trockenheitsfältchen zu vermeiden. Zweimal in der Woche empfehlen wir Dir eine Feuchtigkeitsmaske - beispielsweise mit Hyaluronsäure oder Aloe Vera. Auch sanfte Peelings, mit deren Hilfe Du tote Hautschüppchen entfernen und die Hautdurchblutung fördern, können Dein Hautbild verbessern.

Fazit

Nachts laufen in unserer Haut wichtige Regenerationsprozesse ab. Diesen Vorgang kannst Du mithilfe einer guten Nachtcreme auf einfache Weise unterstützen. Wie für alle Pflegeprodukte so gilt auch hier: Die Creme muss zu Deinem Hauttyp passen, damit sich Dein Hautzustand nicht verschlechtert. Wenn Du sehr trockene oder fettige Haut hast, bestimmte Substanzen nicht verträgst oder Deine Haut allgemein sehr sensibel ist, solltest Du dies bei der Auswahl Deiner Nachtcreme also unbedingt berücksichtigen. So gewährleistest Du, dass Deine Haut jederzeit mit Feuchtigkeit und wichtigen Pflegestoffen versorgt wird und den Anforderungen des Alltags besser standhält.
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